Tarifvertrag einzelhandel verdienst

Im allgemeinen dominieren kleine Unternehmen den Einzelhandel zahlenmäßig. In den letzten 20 Jahren ging der Trend jedoch zu Konsolidierung und Rationalisierung, die das Wachstum großer Unternehmen mit sich brachte, wobei kleine Unternehmen zu Überlebensstrategien, einschließlich Preis- und Kostensenkungen, und verengenden Produktpaletten gedrängt wurden. Zum Beispiel: In den nordischen Ländern (Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen) besteht das allgemeine Bild von getrennten Konföderationen für verschiedene Berufsgruppen, in der Regel Arbeiter,Arbeiter und Berufs-/Akademiker, obwohl die Abgrenzungslinien von Land zu Land unterschiedlich sind. Im Einzelhandel sind nur Gewerkschaften, die dem größten (im allgemeinen im Wesentlichen Arbeiter- und Angestelltenverband) angeschlossen sind, in Dänemark (einer einzigen Hauptgewerkschaft für Handel und Bürokaufwesen, HK) und Finnland (eine der wichtigsten Dienstleistungsgewerkschaften sowie einigen Mitgliedern der Gewerkschaft der Verkehrsarbeiter und einer Fachgewerkschaft für Handelsaufseher) stark vertreten. In Norwegen gibt es neben der dominierenden (hauptsächlich) Arbeitergewerkschaft (HK) zwei Angestellte, die bestimmte Gruppen im Einzelhandel vertreten, während es in Schweden bedeutende Gewerkschaften sowohl für Arbeiter (Handels) als auch für Angestellte (HTF) gibt, obwohl erstere deutlich größer ist. Ziel dieser vergleichenden Studie ist es, die wichtigsten Herausforderungen zu untersuchen, denen sich die Sozialpartner im Einzelhandel in den europäischen Ländern sowie auf europäischer Ebene gegenübersehen, und die wichtigsten Trends in den Tarifverhandlungen und den Arbeitsbeziehungen zu ermitteln. Die Studie untersucht: Der Einzelhandel ist ein sehr wichtiger Sektor, in dem etwa 9 % der Arbeitskräfte in der EU beschäftigt sind. Rund 60 % der Beschäftigten im Einzelhandel sind Frauen, und auch der Anteil junger und schlecht qualifizierter Arbeitnehmer ist hoch. Die Bezahlung ist relativ niedrig, und es gibt ein hohes Maß an Teilzeitarbeit und Wochenendarbeit. Die Industrie befindet sich in einem großen Strukturwandel mit Konzentrations- und Diversifizierungsprozessen sowie einem Druck auf die Umstrukturierung, Deregulierung und den Abbau von Arbeitsplätzen. Diese Studie skizziert die Struktur des Einzelhandelssektors, das Volumen und die Struktur der Beschäftigung und die Beschäftigungsbedingungen ihrer Arbeitnehmer, bevor sie sich mit der Organisation der Sozialpartner, den Tarifverhandlungen und den aktuellen Schlüsselfragen der Arbeitsbeziehungen befassen. Die Gewerkschaften zeigen ein zunehmendes Bewusstsein für geschlechtsspezifische Ungleichheiten im Einzelhandel.

In vielen Fällen werden die niedrigen Löhne im Einzelhandel im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen als mit dem hohen Anteil weiblicher Arbeitnehmer in diesem Sektor zusammenhängt (siehe oben unter « Beschäftigung »). Die Gewerkschaften betonen auch das Fortbestehen der Lohndiskriminierung (ungleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit) und die « vertikale » Segregation auf dem Arbeitsmarkt (d. h. die Konzentration von Frauen in Niedrigstberufen) im Einzelhandel. Darüber hinaus wird die Arbeit « atypischer » Zeitpläne als zusätzliches Hindernis für die berufliche Laufbahn von Frauen angesehen, da es schwierig ist, Beruf und Familie in einem Kontext miteinander in Einklang zu bringen, in dem Frauen immer noch mehr Hausaufgaben als Männer übernehmen.